Instrumente

Auf dieser Seite präsentiere ich eine repräsentative Auswahl an Instrumenten in Wort und Bild. Klicken Sie auf die Fotos in der Tabelle, um sie in der Großansicht als Bildergalerie anzusehen.

Für meine Instrumente verarbeite ich nur erstklassige, langjährig abgelagerte Hölzer, als Leim verwende ich jahrhundertelang bewährten Warmleim (Hasenhautleim, Hausenblasenleim). Die Oberflächen der Instrumente behandele ich mit natürlichen Oberflächenmitteln wie Leinöl, Schellack, Bienenwachs bzw. Ölfarbe oder Eitempera auf Kreidegrund.

 

Für den Konzertverleih stehen derzeit drei verschiedene Instrumente zur Verfügung: ein italienisches Cembalo nach Aelpidio Gregori (Nr. 02), ein italienisches Renaissance-Cembalo (Nr. 09), sowie das Zwillingsinstrument eines italienischen Spinetts (Nr. 11).

Bei Interesse an weiteren Informationen und Werkbeispielen, meiner aktuellen Instrumenten- und Preisliste (ohne Abbildungen) oder an den Leihinstrumenten freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Alle Informationen, wie und wo Sie mich in meiner Werkstatt erreichen, finden Sie auf der Seite Standort

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Italienische Instrumente | Deutsche Instrumente | Flämische Instrumente | Französische Instrumente

Italienische Instrumente

Der Korpus der dünnwandigen Instrumente wird aus Zypresse gefertigt, bei „false inner-outer”-Instrumenten aus Pappel, gestrichen auf Kreidegrund, mit vergoldeten Kanten. Der Resonanzboden ist aus Tanne oder Zypresse mit Pergamentrosette. Die Tastenbeläge sind aus Buchsbaum und Ebenholz auf Nussbaum, gegen Aufpreis auch mit Elfenbein. Der Saitenbezug ist in der Regel aus Messing. Die Instrumente liegen auf zwei gedrechselten Böcken.

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Cembalo

Italienisches Cembalo nach Vorbildern des 17. Jahrhunderts, dünnwandig aus Zypresse. Tonumfang: C – d'''.

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Cembalo

Italienisches Cembalo nach Aelpidio Gregori (1726) mit Deckelgemälde nach Canaletto von Dörte Busch.

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Cembalo

Zweimanualiges Italienisches Cembalo nach einem anonymen Vorbild im germanischen Nationalmuseum Nürnberg.

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Cembalo

Italienisches Cembalo mit erweitertem Tonumfang C – d''' und doppelter Transponiereinrichtung 466 Hz, 440 Hz, 415 Hz'' nach Vorbildern des 17. Jahrhunderts als „false inner-outer”.

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Cembalo

Italienisches Cembalo nach Vorbildern um 1700, false inner outer, 8', 8', Tonumfang GG, AA, BB,C – d''', mit geschnitzten Zierbacken.

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Cembalo

Cembalo nach Alessandro Trasuntino (1531), dünnwandig im Kasten, mit einem 8'- und einem 4'-Register, Tonumfang nach Kundenwunsch C, D – d''', Eisenmensur, doppelte Transponiereinrichtung 415 Hz, 440 Hz, 466 Hz, im Original C/E – f'''.

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Spinett

Italienisches polygonales Spinett nach Dominicus Pisaurensis (1540), 8', Tonumfang: C/E – f'''.

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Clavichord

Clavichord nach Domenicus Pisaurensis, Leipzig Nr. 1, das älteste erhaltene signierte Clavichord (1543). 2–4fach gebunden, zweichörig, Tonumfang: C/E – c'''.

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Cembalo

Italienisches Renaissance-Cembalo um 1520, neapolitanischer Typ mit Ahornkorpus nach einem anonymen Vorbild mit Eisenbesaitung und einem hohen Kammerton a'= 494 Hz, 8',4', Tonumfang C/E – g'', a'' mit geteilten Obertasten und gebrochener Oktave.

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Clavichord

Clavichord nach Dominicus Pisaurensis, 1543, Tonumfang: C/E – c''', 8', 8', drei- bis vierfach gebunden, der dünnwandige Korpus aus Zypressenholz befindet sich in einem Kasten.

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Spinett

Polygonales Spinett nach Dominicus Pisaurensis, 1540, mit verkleinertem Tonumfang C/E – c''', 8', mit Messingbezug. Das dünnwandige Instrument besteht aus Zypressenholz mit aufwändigen Profilen und befindet sich in einem Kasten. Mit nur 8,4 kg (ohne Kasten) ist es sehr transportabel und durch seinen kräftigen Klang auch als Continuo-Instrument einsetzbar.

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Deutsche Instrumente

Die Instrumente können entweder holzsichtig (Korpus aus Nussbaum, Ahorn, Kirsche etc.) oder aus Ahorn gestrichen auf Kreidegrund gebaut werden. Die Untertasten sind mit Ebenholz, die Obertasten aus Birnbaum mit Knochen belegt; bei den Zell-Instrumenten sind die Untertasten mit Knochen, die Obertasten mit Ebenholz belegt. Das Untergestell besteht aus Ober- und Unterrahmen mit sechs bis acht gedrechselten Beinen.

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Cembalo

Einmanualiges Cembalo in deutscher Bauweise nach Christian Zell (1741), 8', 8', Tonumfang C – d', Korpus aus Walnussholz.

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Cembalo

Deutsches zweimanualiges Cembalo nach Michael Mietke (1710), 8', 4', 8', Lautenzug, Tonumfang FF/GG – f''', Korpus aus Riegelahorn, dunkelrot gestrichen auf Kreidegrund, Untergestell holzsichtig mit vergoldeten Profilen.

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Cembalo

Deutsches einmanualiges Cembalo nach Christian Zell (1741), 8', 4', 8', erweiterter Tonumfang GG/AA – d''', vergoldete Ornamente nach Christian Vater auf schwarzem Grund, innen kirschbaumholzsichtig.

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Clavichord

Gebundenes Schweizer Clavichord nach Johann Conrad Speisegger (Schaffhausen, 1725), zwei-dreifach gebunden, Tonumfang C – c''', grün gefasst, innen mit handmarmoriertem Papier, Tastatur Pflaumenholz/Bein mit geprägten Ledertastenfronten in typisch Schweizer Manier.

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Clavichord

Deutsches Clavichord um 1700 nach Leipzig Nr. 10, gebunden, C/E – c''', gebrochene Oktave mit Fis und Gis, Eisenmensur, Korpus aus Walnussholz, Tasten aus Buchsbaum/Ebenholz.

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NEU: Cembalo

Zweimanualiges Cembalo nach Michael Mietke um 1700, Tonumfang FF, GG – f''', 8'4'8'-Register, Korpus aus Riegelahorn, blaugestrichen auf Kreidegrund mit vergoldeten Kassetten, Aufdopplungen innen sowie Untergestell aus Nussbaum.

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Flämische Instrumente

Der Korpus ist aus Pappel oder Weide, gestrichen auf Kreidegrund, innen tapeziert. Blattgolddekoration oder Marmorierung gegen Aufpreis. Der Resonanzboden aus feinjähriger Bergfichte hat eine vergoldete Zinn-/Blei-Rosette; Resonanzboden und Innendeckelbemalung auf Anfrage. Die Tastenbeläge sind in der Regel aus Knochen und Mooreiche. Das Eichenuntergestell in typisch flämischer schlichter Form ist Standard, die aufwändige Leiterform mit bis zu 11 gedrechselten Säulen ist gegen Aufpreis machbar.

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Cembalo

Flämisches Cembalo nach Johannes Ruckers (1624), petit ravalement um 1700, 8', 4', 8', Lautenzug, Tonumfang GG/AA – d''', e''', Ausführung in französischer Manier, Resonanzbodenbemalung von Cornelis Verboom (Niederlande).

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Cembalo

Zweimanualiges flämisches Cembalo nach Johannes Ruckers (1624), petit ravalement um 1700, 8', 4', 8', Lautenzug, Tonumfang GG/AA – d''', Transponierung 440 Hz/415 Hz.

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Cembalo

Zweimanualiges flämisches Cembalo nach Johannes Ruckers (1624), petit ravalement um 1700, 8', 4', 8', Lautenzug, Tonumfang GG/AA – d''', Transponierung 440 Hz/415 Hz.

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Virginal

Flämisches Doppelvirginal „Mutter und Kind“ nach Johannes Ruckers, um 1620, Tonumfang C/E – c''', 8', 4', zwei Instrumente miteinander koppelbar, Korpus aus Pappelholz mit Arabeskentapete innen, außen blau gefasst auf Kreidegrund mit gedrechseltem Untergestell aus Eichenholz.

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Französische Instrumente

Der Korpus der frühen Instrumente ist aus Nussbaumholz, ansonsten aus Linde oder Pappel, dunkelgrün bis schwarz, innen rot gestrichen. Tasten aus Ebenholz und Knochen massiv bzw. Knochen auf Birnbaum.

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Cembalo

Zweimanualiges französisches Cembalo nach Jean Henri Hemsch (1756), 8', 4', 8', Lautenzug, Tonumfang: FF – f'''.

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Cembalo

Zweimanualiges französisches Cembalo nach François-Etienne Blanchet (1765), Tonumfang FF – f''',Transponiereinrichtung 392 Hz, 415 Hz, 440 Hz, 8', 4', 8', Lautenzug. Korpus aus Lindenholz, gestrichen auf Kreidegrund, innen rot, außen schwarz mit aufwändiger Vergoldung, Untertasten Ebenholz, Obertasten Knochen auf Ebenholz. Das Instrument hat ein kunstvolles Rokokountergestell mit geschnitzten Voluten und Akanthusblättern. Der Resonanzboden ist mit Blumen und Ranken in Eitempera von Eva Thomas bemalt.

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